Ostereier in sorbischer Wachsmaltechnik

  • Die „Wachsstation“ mit Kartoffel als Halterung für den Löffel, in dem das Wachs geschmolzen wird, damit es mit der Kopfstecknadel aufs Ei getupft werden kann.
  • Das umsichtige Schmelzen des Bienenwachses ist genauso wichtig wie das feinfühlige Bemalen der Eier.
  • Teamarbeit an der Schmelzstation bietet sich an.
  • Erste Ergebnisse der Wachsbemalung liegen vor: Jetzt kann es ans Eierfärben gehen.
  • Sterne und Punktlinien gehören zur sorbischen Eierbemalung: Wo Wachs ist, nimmt das Ei keine Farbe an.
  • Vor und nach dem Einfärben: Jetzt muss noch das Wachs entfernt werden, seine Aufgabe ist erfüllt.
  • Für die Klasse 6c war ein violetter Farbton zum Färben gewählt worden.
  • Nach dem Entwachsen sind gelungene kleine Osterkunstwerke entstanden.

In der Woche vor den Osterferien lernten die Schülerinnen und Schüler der 6c einmal eine ganz andere Möglichkeit kennen, wie sie Ostereier auch gestalten können: die sorbische Wachsmaltechnik wurde ihnen in vereinfachter Weise nähergebracht.

Was dafür benötigt wird? Eine Kartoffel, eine Streichholzschachtel, eine Glaskopfnadel, einen Teelöffel, ein Teelicht, ein Bleistift mit Radiergummi und Bienenwachs.

Zuerst wird die Glaskopfnadel in den Radiergummi eines Bleistifts gesteckt. Dann wird von einer Kartoffel ein Stück abgeschnitten. Sie wird aufgestellt, der Teelöffel wird nach hinten umgebogen und in die Kartoffel hineingesteckt. Unter die Kartoffel mit dem Löffel wird eine Streichholzschachtel und darauf ein Teelicht gestellt. Das Teelicht erhitzt später den Löffel, in dem das Bienenwachs zum Schmelzen gebracht wird. Wenn das Wachs flüssig ist, nehmen wir unseren Bleistift mit der Glaskopfnadel und tauchen sie in das flüssige Wachs. Das Wachs bleibt an der Spitze der Nadel kleben und so können wir das Wachs auf das Ei auftragen. Es können Punkte oder sich verjüngende Striche gesetzt werden. So können wir ein Muster schaffen, das später auf dem Ei sichtbar bleibt. An den Stellen, an denen das Wachs das Ei bedeckt, nimmt es später keine Farbe an, so dass das Muster sichtbar bleibt. Die gefärbten Eier müssen am Ende noch vom Wachs befreit werden. Ausgeblasene Eier lassen sich ganz einfach mit einem Fön erhitzen. Das Wachs wir weich und kann mit Küchenpapier leicht abgewischt werden.

Und … Lust bekommen, es nachzumachen? Na, dann wünschen wir euch viel Spaß dabei und Frohe Ostern!

  • Stolz zeigen die Schülerinnen und Schüler der 6c ihre Ergebnisse.