Politik gemeinsam hinterfragen: Von Auslandseinsatz bis Völkerrecht
Am 14. Januar 2026 bekam die Q13 Besuch vom Jugendoffizier der Bundeswehr, Benjamin Dempfle, der für eine Doppelstunde internationale Politik greifbar machte. Sein Vortrag beschäftigte sich mit Fragen der internationalen Politik, den Auslandseinsätzen der Bundeswehr und völkerrechtlichen Fragestellungen.
Besonders spannend war der Blick auf das Königreich Jordanien, das derzeit eine wichtige Rolle in der regionalen Sicherheitsarchitektur spielt. An aktuellen Beispielen zeigte der Referent, wie eng militärische Maßnahmen, politische Entscheidungen und diplomatische Abstimmungen miteinander verknüpft sind. Dabei wurde deutlich: Internationale Sicherheitspolitik bedeutet weit mehr als Einsätze und Truppenbewegungen – sie ist ein komplexes Zusammenspiel von Interessen, Kooperation und Verantwortung.
Auch die Vereinten Nationen (UN) und die NATO standen im Fokus. Welche Mandate braucht ein Einsatz? Wer entscheidet darüber? Und wie funktionieren internationale Bündnisse eigentlich in der Praxis? Diese Fragen boten reichlich Stoff für Diskussionen.
Nach dem Vortrag nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, kritische Fragen zu stellen – etwa zur Legitimation militärischer Einsätze, zu möglichen Alternativen oder zur Rolle Deutschlands auf der globalen Bühne. Genau hier zeigte sich der besondere Wert des Besuchs: Politische Themen wurden nicht nur erläutert, sondern gemeinsam hinterfragt.
Der Vortrag war informativ, anschaulich und sehr aktuell. Er hat gezeigt, dass internationale Politik nicht irgendwo weit draußen stattfindet, sondern uns alle betrifft.