Postet gute Nachrichten!

  • Simon Jacob, Begründer des Peacemaker”-Projekts, sprach im Rahmen der Schülerakademie von St. Stephan über sein Projekt, das ihn in viele Länder und zu vielen Menschen führte, zugleich durch die veränderte Weltlage in starken Umbrüchen steckt: Wer Frieden schaffen will, muss sich auch mit Fakenews und Künstlicher Intelligenz befassen.

Im Schuljahr 2019 besuchte Simon Jacob, Initiator von Peacemaker Tour e.V.“, bereits das Gymnasium bei St. Stephan. Nun war er erneut zu Gast und sprach in der Juli-Schülerakademie vor rund vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Oberstufe über seine Friedensmacher”-Projekt.

Bei dem Projekt ist der Name Programm: Simon Jacob und andere Mitglieder des Vereins bereisten Krisengebiete, kamen mit den Menschen vor Ort in Kontakt und berichteten journalistisch darüber. Das Ziel ist es, durch Dialog Frieden, Toleranz und Respekt zwischen Menschen verschiedener Länder aber auch Religionen zu schaffen. Dazu passt auch die Kernbotschaft des Projekts: Selig sind, die Frieden stiften“. Daran hat sich in den vergangenen Jahren nichts verändert.

Verändert hat sich aber die Lebenslage Jacobs. Mittlerweile leitet er mehrere Firmen, die sich unter anderem mit innovativen Methoden beschäftigen, wie wir unsere Ressourcen besser wiederverwerten können. Verändert haben sich seit 2019 auch die Konfliktfelder und so spielen der Krieg in der Ukraine, Konflikte um Ressourcen aber auch der Einsatz von KI und der Umgang mit sozialen Medien für ihn eine große Rolle.

In diesem Zusammenhang betont er die Bedeutung der EU für Frieden, Wohlstand und Menschenrechte in einer sich immer schneller verändernden Welt, in der zunehmend das Recht des Stärkeren zu gelten scheint.

In einer Welt, in der Falschmeldungen die Wahrheit immer mehr verdrängen – Jacob wurde selbst Opfer einer Falschmeldung, die massive Konsequenzen für sein Leben hatte –, will Simon Jacob den Teilnehmern aus den 11. und 12. Klassen folgende Botschaft mitgeben: Versteht die Mechanismen von Sozialen Medien und übernehmt Verantwortung für euer Handeln.

Das muss nicht heißen, sich von Sozialen Medien fernzuhalten. Im Gegenteil fordert er die Schülerinnen und Schüler dazu auf, die Medien zu nutzen, aber im Sinne eines positiven Gegenentwurfs. Was im Gedächtnis bleiben wird, ist seine Aufforderung: Postet gute Nachrichten“.

  • Die Einblicke in ein überaus konkretes und handfestes Projekt eröffneten Perspektiven auf Handlungsmöglichkeiten und ‑spielräume. Jeder Beitrag in Sozialen Medien kann ein Friedensbaustein sein! Postet gute Nachrichten!