Projekte an sonnigen Tagen

  • Auf dem Turm von St. Stephan in der Laterne über den Dächern der Stadt: Dieses „Abenteuer“ kann das Fünftklassprojekt bieten.

Projekt kann vieles sein, was an einer Schule läuft – die drei Projekttage am Schuljahresende jedenfalls sind geprägt von enger Zusammenarbeit der Teams: als Ensemble, als Arbeitsgruppe oder als themenbezogene Team.

Unterstufe: Wir bearbeiten ein gemeinsames Thema

Die Unterstufe bündelt diese Zeit auf der Ebene der Jahrgangsstufen: Die Fünftklässler tun sich zusammen und sind „Gemeinsam auf dem Weg“, um Augsburg aus der Sicht eines Pilgers zu erkunden: Das heißt Turmbesteigungen, Wegerkundungen und Unterstützungsspiele im Rahmen des vertrauten Klassenverbandes.

Die Sechstklässler werden in Themenbereiche gelost, die das Oberthema „Wasser“ bietet. Chemisch, physikalisch und kulturell wird dieses Augsburger Spitzenthema durchleuchtet und mit Exkursionen, Experimenten und Laborstunden aufbereitet.

  • Mit Tusche und Feder kommen die Siebtklässler der Schrift ganz handgreiflich auf die Spur.
  • Die Siebtklässler haben im Goldenen Saal des Rathauses eine griechische Kaiserinschrift entdeckt: Jetzt wird skizziert.
  • Der Kleine Goldene Saal in der Jesuitengasse will in seinen Details auch entdeckt werden – im Rahmen des Schriftprojektes der 7. Jahrgangsstufe.

„Schrift“ heißt das Thema der 7. Jahrgangsstufe: In zahlreichen Workshops, von denen mehrere durchlaufen werden, geht es um Hieroglyphen, Federschriften, Bildzeichen und Alphabete der Welt. Am mittleren Tag wird das Alphabet der Griechen vorgestellt und auf Exkursionen mitten in Augsburg entdecktbar gemacht, vom Goldenen Saal bis zum Zeughaus werden die jungen Forscher fündig.

Mittelstufe: Informieren, ausprobieren und Hand anlegen

In bunt gemischten Gruppen, zusammengestellt durch das Interesse der Jugendlichen, finden sich die 8. bis 11. Klassen zusammen. Da gab es heuer eine Reihe von Projekten, die sich informativ und erkundend Themen wie „Jugendstrafrecht“ oder „Leben mit Behinderung“ zuwandten und auch interessante Gäste wie etwa den Leiter der JVA Gablingen oder eine Rollstuhlfahrerin mit Behindertenhund ins Haus brachten. In vielen Workshops wurde auch aktiv gewirkt: Im Sport gab es beispielsweise „Frisbee“ in Kooperation mit dem TSV Haunstetten, „Fußball“ und „Tanz“.

  • Die Modernisierung des Fitnessraumes war ein großes, arbeitsintensives Projekt, bei dem Wände, Rohre, Ausstattung …
  • … und Boden eine Rundumerneuerung erfuhren: Endlich satte und ansprechende Farben.
  • Mit dem Behindertenhund durchs Leben: Diese Rollstuhlfahrerin war zu Gast im Projekt „Leben mit Behinderung“.
  • Frisbee als Mannschaftssport: Die Kooperationspartner dieses Projektes vom TSV Haunstetten brachten tolle Spielideen mit.
  • Beachvolleyball braucht erst einmal Sand und viel Arbeitskraft: So sah die einfallsreiche Glättungsapparatur aus.
  • Die Technikgruppe verbrachte viel Zeit beim Löten und Kabelnachrüsten.
  • Das Tanzprojekt bereitet seinen Auftritt für das Schulfest am kommenden Tag vor.
  • Ölmalen in lichten, offenen Räumen: Der Blick aus dem Fenster bietet sofort das richtige Motiv.
  • Blicke hinter die Oberflächen des Jugendstrafrechts bot Franz Höfler, der Leiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Gablingen.
  • Die Gruppe stellte sich mit ihrem Gast zum Gruppenfoto, nachdem Franz Höfler gezeigt hatte, wie eine moderne JVA aussieht – und warum in der benachbarten Karmelitengasse kein Gefängnis mehr betrieben werden kann.

Und in einigen Angeboten wurde angepackt und Hand angelegt: Die Kindertagesstätte „Denk mit!“ im Kloster St. Stephan bekam vom Graffiti-Workshop ein Urwald-Wandbild für den Freibereich. Die Ölmalerei-Gruppe schuf Bilder mit Blicken aus dem Schulfenster. Eine Sportgruppe tauchte mit der „Innengruppe“ den Kraft- und Fitnessraum in neue Farben und legte einen neuen, „federnden“ Boden, während die „Außengruppe“ die Sprunganlagen und den Beachvolleyplatz nach einer frischen Sandanlieferung auf Vordermann brachten. Dazu gab es soziale und literarisch-philosophische Projekte, Spielprojekte, Technikprojekte, Forschungsprojekte …

Kurz gesagt: Für jeden Geschmack und nahezu alle Interessen stand etwas auf dem Programm. Im Haus war das spürbar in einer motiviert-engagierten Aufmerksamkeit, aus der einiges auch ins Schulfest am Donnerstagabend hineingetragen werden konnte: Teams eben, die zusammen etwas auf die Beine stellen!

  • Wir begleiten ein Projekt: Das Graffiti-Team bereitet seine Dschungel-Schablonen vor. In der Mitte ist das Nilpferd, rechts der Leopard schon erkennbar.
  • Hier ist der Dschungel-Hintergrund schon vorbereitet: Jetzt ziehen Schablone für Schablone die Urwaldbewohner ein.
  • Das Nilpferd ist schon da!
  • Zum Abschluss kommen die Kinder der Kindertagesstätte und betrachten das tolle Dschungel-Graffiti.