Reiche Erkundungstage im Elsaß

  • Auf dem sonnigen Münsterplatz in Straßburg: Die Metropole des Elsaß zeigte sich bei der Straßburgfahrt der Q11 von ihrer besten Seite.
  • Auf der Vogesen-Höhenburg Burg Hochkoenigsbourg entstand am alten Ziehbrunnen dieses Foto unserer Augsburger Reisegruppe.
  • Im Innenhof auf Burg Hochkoenigsbourg hält Simon sein Referat. Die Gruppe führte sich selbst äußerst kundig auf der Elsaßreise.
  • Im beschaulichen Städtchen Colmar lockt neben der reizvollen Atmosphäre des Städtchens vor allem der Isenheimer Altar im Museum Unterlinden.

Am Sonntag, den 3. Juli 2022 trafen wir uns mit großer Vorfreude, bester Laune und schönem Wetter pünktlich um acht Uhr zur Abfahrt ins Elsass am Plärrer. Nach einer unkomplizierten und bequemen Anreise im komfortablen Bus wurden wir in Straßburg bereits von strahlendem Sonnenschein erwartet und starteten direkt einen ersten Rundgang in der Innenstadt. Das Straßburger Münster, die astronomische Uhr, das Palais Rohan … – aber natürlich auch der Besuch eines Cafés und bei manchen ein leckeres Eis standen auf dem Programm.

Anschließend bezogen wir unsere Mobilhomes auf dem Campingplatz, die erstaunlich klein, aber entgegen der allgemeinen Erwartungen schnukelig und nett waren. Souverän fanden wir auch für die fehlenden Betten eine kühle Freiluftlösung. Anschließend kochten wir uns ein leckeres Abendessen, jedes Haus für sich, aber danach wurde bei allen Häusern gekostet. Wir dachten schon, wir müssten die Reise verlängern, aber auch das Ratatouille war bis zu unserer nächtlichen Rückkehr fertig. Nach diesem geselligen Essen erkundeten wir weitere Teile der Stadt, das Barrage Vauban und Petite France bezauberten uns in der sommerlichen Abendstimmung besonders.

Am nächsten Tag stärkten wir uns zunächst in französischer Tradition mit Pains au chocolate und Croissants, bevor wir das traumhafte Colmar besichtigten. Pater Augustins fundiertes theologisches und auch historisches Wissen fand immer seinen Platz.

Am Nachmittag reisten wir in die Zeit der Ritter zurück und besichtigten die Burg Hochkoenigsbourg, die einzige nicht in Ruinen liegende Vogesen-Höhenburg, bei der man durch eingerichtete Gemächer und Säle schlendern und einen herrlichen Ausblick genießen kann. Den Abend ließen wir wieder in Straßburg ausklingen und kosteten elsässische Spezialitäten wie traditionellen Flammkuchen oder Backoeffle. Bei unseren zahlreichen Spaziergängen wurden Frau Kaziankas Nerven oft strapaziert, da die Schülerinnen und Schüler entweder Wasser tranken, in Beregnungsanlagen der Stadt duschten, plauderten, aus unerklärlichen Gründen stehen blieben oder einfach rückwärts liefen.

  • Mit den Fahnen aller 27 EU-Mitgliedsstaaten wird augenfällig, wer im Europaparlament in Straßburg alles aus und ein geht.

Für unseren Besuch im Europaparlament mussten wir am Dienstag leider früh aufstehen und bereits von unserem hübschen Campingplatz abreisen, aber das war es absolut wert. An diesem futuristischen Gebäude angekommen, bekamen wir eine kleine Einführung in die Aufgaben des Parlaments, das Zusammenspiel der europäischen Institutionen und die anspruchsvolle Aufgabe der Dolmetscherinnen und Dolmetscher, bevor wir bei einer Plenarsitzung zu Gast sein konnten. Dort konnten wir live Redebeiträgen lauschen, versuchten aber auch die Arbeit der Dolmetscherinnen und Dolmetscher in verschiedenen Sprache wertzuschätzen. Abschließend erlebten wir sogar noch den griechischen Ministerpräsidenten.

Leider mussten wir dann schon wieder Abschied nehmen, aber konnten auf drei interessante, ereignisreiche, aber auch lustige Tage zurückblicken.