Römische Kultur zum Anfassen

  • „Homo ludens“, der spielende Mensch, trifft einen tiefen Aspekt der römischen Alltagskultur: Hier werden Walnüsse auf Zahlenfelder mit Geschick geworfen …
  • … Würfeln war eine der ganz großen Leidenschaften der Römer …
  • … ebenso Murmelspiele mit Hindernissen …
  • … Nüssewerfen in kleine Ziel-Tontöpfe …
  • … Seilspringen in vielerlei Variationen …
  • … und das beliebte Spiel „Rundmühle“.

Die Stadt Kempten, eine frühere Römerstadt mit dem keltischen Namen Cambodunum, wurde im Zeitalter des Augustus gegründet. Bis heute zeigen sich eindrucksvolle Spuren dieser Siedlung und sie ist nördlich der Alpen einzigartig.

  • Kempten, in der Antike Cambodunum, hat reiche Scherbenüberreste in buntesten Farben: Auch in der Provinz wurde prachtvoll gebaut.
  • Die Thermen sind eine der großen Attraktionen des archäologischen Parks.
  • In der Videoinstallation des Haupttempels kann man einer römischen Prozession leibhaftig begegnen.
  • Auf dem Freigelände ist der ideale Treffpunkt zwischen den vielen Aktivitäten.

In einer informativen und tiefgreifenden Führung erlebten die Kinder die römische Geschichte tatsächlich sehr nah und konnten mit ihren Kenntnissen aus dem Latein- und Geschichtsunterricht glänzen. Neben den Tempelbauten und Opferstellen begeisterten insbesondere die kleinen Thermen. Die antike Badeanlage samt Latrine verdeutlicht die architektonischen Fähigkeiten der Römer und vermittelt einen anschaulichen Eindruck des römischen Lebens.

Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler sich ausgiebig mit dem Homo ludens beschäftigen und erfahren sowie erproben, was die Kinder vor 2000 Jahren spielten. Die Beobachtungen zeigten, dass sie dabei sicher nicht weniger Freude hatten als die Kinder damals.

  • Gruppenbild am römischen Kaiserstandbild
  • Abschied von den Schafen, die am Rande des Spielplatzes ihr Gehege haben.