Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

  • Die stolzen Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs freuen sich über Urkunden und Büchergutscheine.
  • Vorlesen mit Maske – das ist gar nicht so einfach.
  • Auch die Jury – u. a. bestehend aus den Zweitplatzierten – war ernsthaft bei der Sache.
  • Schulleiter Bernhard Stegmann freut sich mit den Finalisten, dass es unter den erschwerten Umständen ein „Stück Normalität“ im Schulalltag gibt.
  • Die Schulsiegerin erhält ihre Urkunde und wird auch im kleinen Kreis reichlich beklatscht.
  • Geschafft!

Was für Zeiten! Ein Vorlesewettbewerb in der Coronapandemie! Ja, es hat geklappt, denn die Deutschlehrerinnen der 6. Klassen nutzten alle Möglichkeiten im Wechselunterricht, um ihren Klassensieger zu ermitteln. Und so konnten unter Einhaltung aller Hygienevorschriften im Kunstsaal unserer Schule die Vorlesesieger gegeneinander auftreten. Auch wenn die mitfiebernden und anfeuernden Klassenkameradinnen und Klassenkameraden fehlten, wurde doch bei allen Vorlesern durch die Jury heftig applaudiert und so eine feine Wettbewerbssituation erzielt.

Die Klassensieger treten gegeneinander an

Luis Ramponi (6a) führte uns einfühlsam in den herrlichen Jugendroman „Der Tanz der Tiefseequalle“ von Stefanie Höfler. Des Weiteren erlebten wir eine besondere Szene aus „5 Hunde im Gepäck“ von Eva Ibbotson, den Josephine Schwarz (6b) belebend vortrug. Im Anschluss zeigte uns Leon Hajetschek (6c), wie er temperamentvoll „Die drei ??? Fußballteufel“ lesend interpretieren kann. Schließlich trat Josefine Weiand (6d) an und präsentierte einen spannenden Ausschnitt aus dem von Robert Muchamore verfassten Kriminalroman „Der Auftrag“ aus der Reihe Top Secret, wobei sie klar schauspielerisches Talent zeigte.

„Super Reich“ von Polly Horvath, ein absurd-komischer Weihnachtsroman

In der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs, in der die Klassensieger einen unbekannten Text vorlesen, stellte die Moderatorin Frau Bäumler, kurz den herrlich schrägen Roman „Super Reich“ vor. Im Mittelpunkt steht der zehnjährige Rupert Brown, der aus einer entsetzlich armen, kinderreichen Familie kommt. Eines Tages landet er durch Zufall im Haus der unermesslich reichen Familie von Turgid Rivers. Hier bietet sich ihm die Möglichkeit, seiner Familie zu helfen, eine Sehnsucht, die ihn seit langem begleitet.

Alle vier Leseprofis fanden sich erstaunlich schnell und mit Hingabe in die bereitgestellte Textstelle ein, konturierten jeder auf seine individuelle Weise den Romanauszug. Das war tatsächlich nicht einfach, da die gewählte Stelle zahlreiche Dialoge mit unterschiedlichen Personen beinhaltete. So hatte es die Jury auch schwer, sorgsam abzuwägen, wer sich nun in Lesetechnik und Interpretation als am souveränsten erwies. Die Entscheidung fiel schließlich auf Josefine Weiand. Im Übrigen war sie, wie später bekannt wurde, bereits 2019 als Grundschülerin im Landkreis Aichach-Friedberg Lesesiegerin geworden.

Wir drücken Josefine für den Stadtentscheid, der heuer digital stattfinden wird, bestes Gelingen!