Sich Rom „erobern“ auf der Studienfahrt 2018

  • Nach und nach füllt sich der Petersplatz, den die Schülerinnen und Schüler zwei Stunden früher menschenleer und im Licht der aufgehenden Sonne erleben durften – eine echte Seltenheit.
  • Gruppenbild mit Colosseum – ein schattiges Plätzchen konnte man an diesem heißen Tag gut brauchen
  • Einen traumhaften Blick hat man hier von den Kapitolinischen Museen über das Forum Romanun.
  • Die Auswahl an Exponaten in den Vatikanischen Museen ist schier unendlich, sodass sich die Schülerinnen und Schüler nur eine kleine, aber feine Auswahl vornahmen – wie hier die Statue des Augustus von Primaporta.
  • In der Kirche St. Paul vor den Mauern kann man den Aufbau der klassischen Basilika noch gut erkennen.
  • Analog oder digital – wer findet den Weg zurück in die Stadt am schnellsten?
  • Das grandiose Theater in Ostia antica
  • Colosseum und Konstantinsbogen im Hintergrund – hier berühren sich verschiedene Facetten Roms, dieser großartigen, geschichtsträchtigen Stadt.

„Veni, vidi, vici“ schrieb Julius Cäsar in einem Brief an seinen Freund Gaius Matius, und doch treffen diese Worte nach über 2000 Jahren auf unsere Studienfahrt nach Rom 2018 immer noch zu.

23 Schülerinnen und Schüler machten sich auf den Weg die ewige Stadt zu erkunden, doch schon das „veni“ ließ durch einen zwei Stunden verspäteten Flug am Flughafen auf sich warten. Das hielt uns keineswegs auf und die Freude auf die Stadt wuchs von Minute zu Minute. Endlich angekommen, von steiniger Hitze überrollt und doch glücklich in Rom gelandet zu sein, erhielten wir erste Eindrücke und Orientierung bei einem abendlichen Rundgang, welcher in einem gemeinsamen typisch italienischen Abendessen den Tag abrundete.

Wo die Geschichten aus dem Lateinbuch zusammenlaufen

Sowie der nächste Tag kam, standen wir auf dem Forum Romanum, dem Ort, an dem sich all die Geschichten aus den ersten Lateinbüchern abspielten, doch diesmal waren wir die Geschichte. Später besuchten wir den „eigentlichen Dom“ von Rom, den Lateran mit Baptisterium, und hatten nach dem Besuch einiger weiterer Kirchen erfolgreich einen ersten interessanten, lehrreichen und auch anstrengenden Tag verbracht.

Die weiteren Tage waren alles andere als langweilig und ebenso wie wir das Colosseum betrachteten, befanden wir uns auf den Spuren Goethes, besichtigten S. Pietro in Vaticano, bei dem sich das frühe Aufstehen durch einen atemberaubenden Ausblick auszahlte, besuchten die Kapitolinischen und die Vatikanischen Museen, mit der dem Einen oder Anderen bekannten Laokoon-Statue, die Domitilla-Katakomben und sahen die Pyramide von Rom (Sie haben richtig gelesen). Alle Eindrücke, Bauwerke, Kirchen, Gemälde und Obelisken aufzuzählen, würde ewig dauern, daher nur ein kleiner Einblick in unser Programm. Natürlich durfte auch eine kleine Abkühlung am Lido di Ostia nicht fehlen und auch die Papstaudienz am vorletzten Tag hinterließ bleibende Eindrücke. Durch selbstständiges Erkunden Roms erhielten wir nach und nach ein Gespür für die Größe und Schönheit dieser Stadt.

Bleibende Eindrücke und das beste Eis

Auf den Spuren Augustus, Cäsars und Co. gelangten wir zu den verschiedensten Orten, Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen („vidi“), erblickten die Größe und Schönheit des alten römischen Reichs und genossen zufrieden unser Eis in der wohl besten Eisdiele Roms: dem Giolitti. Glücklich, von Eindrücken überhäuft, traurig, die Stadt verlassen zu müssen, und ein bisschen erschöpft packten wir nach acht Tagen die Koffer und flogen in unsere Heimat zurück. Und auch wenn wir aufgrund von Regen den letzten Abend statt in Frascati zur Weinverkostung gemütlich in unserem Hotel verbrachten, können wir von einer siegreichen Studienfahrt sprechen und das „vici“ definitiv bestätigen.

Und wer weiß, vielleicht geht der am ersten Abend am Trevi-Brunnen gehegte Wunsch ja in Erfüllung und wir kehren wieder in diese einmalige, unbeschreibliche, ewige Stadt zurück. Rom.