Soft Skills in der Ausbaustufe

  • Kay, Fiona, Selma und Edina: Das Augsburger Team auf dem Soft-Skill-Seminar in Holzhausen am Ammersee
  • Szenen aus dem Tanzworkshop
  • Auf dem Sprungturm am Ammersee in Utting: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von St. Stephan verbrachten auch gemeinsame Zeit.
  • Sonnenuntergang am Ammersee vom Gelände des Tagungshauses aus

Welche Seminare werden wir belegen?

Auf unserem Weg nach Holzhausen am Ammersee zum Soft-Skill-Seminar (Seminar für Kompetenzen im zwischenmenschlichen Bereich) rätselten wir voll Spannung, in welchem der angebotenen Seminare wir wohl landen würden. Immerhin hatte es 75% unserer doch recht überschaubaren Gruppe von vier Schülern versäumt, sich im Vorfeld für einen der Kurse einzutragen, welche wir in sechs über das Wochenende verteilten Trainingsblocks für jeweils eineinhalb Stunden besuchen würden. Schließlich wurden wir von der verantwortlichen Leiterin Frau Caroline Frauer in überaus ansprechende Kurse eingeteilt, in denen wir uns trotz anfänglicher Zweifel sehr gut aufgehoben fühlten. Dies lag nicht zuletzt daran, weil sich die Trainer viel Mühe gaben, den Teilnehmern ein abwechslungsreiches und spannendes Wochenende zu bieten.

Von der „Körper-Sprache“ zur „Generation Z“

In dem Workshop „Körper-Sprache“ lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Körper bewusst einzusetzen, um dem Gesagten in Vorträgen mehr Ausdruck zu verleihen. Bei „Fair und souverän diskutieren“ hingegen wurde der Fokus komplett auf die Worte an sich, und wie man mit ihnen umgehen sollte, gelegt. Das Seminar „Pioniere des Wandels – Dein eigenes Projekt“ beinhaltete vieles zum Thema Selbstreflexion, während die Schülerinnen und Schüler mit begleitender Unterstützung ihrer Trainerin Schritt für Schritt ihr eigenes Projekt auf die Beine stellten. Außerdem gab es den Kurs „Die Generation Z im Job – Erfolgreich ist, wer glücklich ist“, durch den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges über den Wandel zwischen den Generationen lernten und so auf gewisse sensible Problematiken, die im späteren Arbeitsleben auftreten können, vorbereitet wurden. Last but not least gab es den Workshop „Presentation Techniques and Storytelling“. Dort wurden den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen einer guten Präsentation vermittelt. Und das, ohne ein Wort deutsch zu sprechen!

Spielen, plaudern und Bewegung

Neben dem Ausbau unserer Soft Skills stand natürlich auch der Spaß im Vordergrund, weshalb wir den ersten Tag mit einem Abend voller Spiele verbrachten, welche passenderweise als „Netzwerkspiele“ bezeichnet wurden, darunter waren auch eine Werwolfspielgruppe und ein Tanzworkshop. Zudem stand am Samstagnachmittag ein Sportblock im Programm, dem wir alle eher weniger entgegenfieberten. Aus diesem Grund bewahrte uns Frau Bäumler mit ihrem Angebot eines gemütlichen Spaziergangs um den Ammersee vor zu großen Anstrengungen, während andere voller Energie Basketball und Tennis spielten oder ihre Kampfkünste verbesserten.

Austausch mit Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max-Weber-Programms

Am Samstagabend lernten wir mehrere Stipendiatinnen und Stipendiaten des Max-Weber-Programms kennen, denen wir all unsere Fragen zum Thema Studium und Stipendium stellen konnten und die daraufhin bereitwillig ihre Erfahrungen mit uns teilten, darunter auch zwei Altstephaner wie Laura Federspieler und Benedikt Golling, die Medizin bzw. Jura studieren. Da alle Eingeladenen einen exzellenten Schulabschluss hatten, hatten sich diesen viele Tore von ganz alleine geöffnet. Dies war für uns teilweise etwas ernüchternd, denn deren „Traumergebnisse“ würden wir wohl nicht erzielen, sodass uns ihre Einblicke nur teilweise weiterhelfen werden.

Kegeln mit Verve

Anschließend lieferte sich eine kleine, aber mutige Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Gymnasien ein Kegel-Match gegen ein Team aus Lehrern und Trainern, bei dem die Verlierer sofort ins Bett geschickt würden. Trotz vieler Hürden wie einer miserablen Bahn, bei der die geradesten Würfe auf dem letzten Meter noch zur Seite rollten, und vielen siegesgewissen Jubelausbrüchen der Erwachsenen, die in lautem Fluchen endeten, beendeten wir Schüler das Spiel mit einem Sieg, den wir in der Mitte der Partie schon verloren geglaubt hatten. Dennoch waren es doch wir, die am Ende des Tages von den Lehrern ins Bett geschickt wurden, obwohl es ja genau anders herum hätte sein sollen!

Den nächsten Tag begannen wir voller Wehmut, da die Abreise (und damit nicht nur der Abschied von unseren neu gewonnenen Freunden, sondern auch die daheim zurückgelassenen Hausaufgaben) unaufhaltsam näher rückte. Als es schließlich nach dem letzten Seminarblock wirklich soweit war, setzten wir uns alle müde, aber voll glücklicher Erinnerungen in unseren Mini-Bus, der uns wohlbehalten nach St. Stephan zurückbrachte.

  • Letzte Sonnenstrahlen über dem abendlichen Ammersee