Spurensichere Energiedetektive

  • Sankt Stephans „Energiedetektive“ bei der Verleihung der Urkunden: In der Mitte Sarah Eckstein, die Leiterin des schulischen ScienceClubs.
  • Auf Exkursion in den Räumen der Stadtwerke Augsburg: Die Energiedetektive durchliefen zahlreiche spannende Stationen.

Am 06. November 2018 nahm der ScienceClub wieder am Projekt „Energiedetektive“ teil, das jährlich von den Stadtwerken Augsburger (SWA) durchgeführt wird. Auch Gruppen von anderen Schulen waren daran beteiligt. Nach einem Vortrag teilten sich die Gruppen auf verschiedene Stationen auf. Der ScienceClub blieb zunächst im Vortragssaal und stellte dabei anhand einer Energiefahrrads fest, dass man für die Erzeugung von Wärme mehr Energie benötigt als für Geräusche. Am wenigsten Energie benötigt man allerdings für Licht. Eine herkömmliche Glühbirne verbraucht mehr Energie als eine Energiesparlampe, da sie auch gleichzeitig neben Licht noch Wärme abstrahlt.

Die zweite Station behandelte das Thema Licht. Dabei wurde ein Lux-Meter (Lichtmessgerät) verwendet, mit dem der ScienceClub feststellte, dass sich der optimale Arbeitsplatz am Fenster eines Raumes befindet, der helle Wände hat und dessen Beleuchtung aus LED-Lampen oder Energiesparlampen besteht.

In der Küche der SWA , der nächsten Station, befand sich ein tropfender Wasserhahn, der pro Minute 10ml Wasser verlor. Gemeinsam berechneten wir, welche Kosten ein solcher Hahn im Jahr verursacht. Beim Vergleich von Mikrowelle, Wasserkocher oder Herdplatte stellten wir fest, dass man eine Tasse Wasser am besten mit dem Wasserkocher erhitzt, um am wenigsten Energie zu verbrauchen.

Weil ein Mitglied des Personals fehlte, musste die Station Wärmebildkamera leider entfallen. Eigentlich wäre auch die Station „Energielabel“ entfallen, aber Frau Eckstein konnte diese Station nachholen, während der ScienceClub darauf wartete, dass der letzte Anlaufpunkt im Sanitätsraum frei wurde: Hier wurde absichtlich an sechs Stellen Energie und Wasser verschwendet. Drei dieser Stellen wurden hier genauer unter die Lupe genommen. Die Urkunden für die erfolgreich spurenlesenden Energiedetektive wurden schließlich am 28. März 2019 verliehen.