St. Stephan aus japanischer Perspektive

  • Auf www.amanokuni.jp kann man Augsburg und St. Stephan begegnen: 60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Augsburg und Nagahama / Amagasaki machen’s möglich.

Beim Besuch einer musikalischen Gastgruppe aus den japanischen Partnerstädten Nagahama und Amagasaki fanden die asiatischen Besucher im vergangenen Mai in Gastfamilien von St. Stephan Aufnahme. So brachte sich St. Stephan ins offizielle Programm anlässlich des 60. Geburtstags der Städtepartnerschaften zwischen Augsburg und Nagahama / Amagasaki ein: 30 jugendliche Musikerinnen und Musiker aus der Sosei Senior Highschool und der Amagasaki Municipal High School wirkten an einer außergewöhnlichen musikalischen Begegnung zwischen den Schülerorchestern mit.

Dieser berührende Besuch hat mittlerweile seinen Niederschlag auf der Webseite der Stadt und Region Amagasaki gefunden: Unter www.amanokuni.jp finden sich im Bereich der Bildungsangebote der Stadt eine Fülle von Eindrücken in Wort, Bild und Film.

Der Name „Amanokuni“ ist so etwas wie ein „Spitzname“ der Stadt Amagasaki. Auf der Webseite mit diesem Namen hat eine Delegationsteilnehmerin in der Ich-Form einen Beitrag über ihre Reiseeindrücke in Augsburg verfasst. Der Bericht ist sehr persönlich gehalten: Er reflektiert die sprachlichen Hindernisse, den für Japaner unübliche Gebrauch von Messer und Gabel in Europa und das ungewöhnliche Trinken von kohlensäurehaltigem Wasser in den Gastfamilien.

Auch St. Stephan wird genannt. Lässt man die Seite durch einen Übersetzer ins Englische übertragen, so wird die „St. Shufuten High School“ erwähnt. „Shufuten“ ist dabei freilich die silbensprachliche Umsetzung des Wortes „Stephan“ in der japanischen Sprache.

Berichtet wird besonders auch über das „Meeting der Würdigung“, das im „Kleinen Auditorium“ stattgefunden hat. Bei diesem Anlass zeigten die Gäste ihre Dankbarkeit durch eine musikalische Vorführung – und die Gastfamilien seien vom japanischen Lied „Hana wa saku“ (Flowers will blown) sehr gerührt gewesen. Als deutsche Gastgeberin kann man das nur bestätigen.

St. Stephan und das Land der aufgehende Sonne: Das zu erleben, ist mehr als reizvoll. Deshalb haben wir die Webseite mit ihren reichen Augsburg-Eindrücken für unsere Leserinnen und Leser verlinkt.