Tag der „Klimahelden”

  • Die Klimaheldinnen und -helden traten im Augsburger Rathaus zusammen.
  • In verschiedenen Workshops wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten für junge Menschen durchdacht und besprochen.
  • Zwei Stephaner ganz versunken in ein Experiment
  • Eine Schautafel, mit der der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 anschaulich gemacht wurde

Lebensmittel regional und saisonal einzukaufen, möglichst wenig Fleisch und tierische Produkte essen, Taschen oder Dosen zum Einkauft mitnehmen, Fahrrad und ÖPNV fahren. Das alles sollte selbstverständlich sein, um Umwelt und Klima zu schützen. Es ist aber leider nicht allen bewusst und trotz der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit wird nur Weniges in die Tat umgesetzt. Um Schülerinnen und Schüler noch mehr Handlungsmöglichkeiten zu zeigen, wurde von der Stadt Augsburg am 16.10.2019 im Rathaus der Klimaheldentag veranstaltet, an dem auch die Klasse 8a und die Umwelt AG des Gymnasiums bei St. Stephan teilnahmen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in sieben Workshops über die unterschiedlichsten Themen, wie zum Beispiel „Nachhaltige Mobilität“, „Ernährung und Kleidung“, „Energieverbrauch“ und „Plastikfreies Leben“ informiert, aber es ging auch um das soziale Klima im Netz und „Weltoffenheit“.

Mit etwas mehr Zeit und besserer Organisation hätte man einige Inhalte noch deutlicher vertiefen können. Trotzdem freuen wir uns, dass unser Thema einer nachhaltigen Entwicklung bei den Erwachsenen angekommen ist. An einem Stand über Recycling-Papier wurden die Mitglieder der Umwelt AG in ihrer Meinung bestärkt, dass es wichtig und möglich ist, auch an unserer Schule recyceltes Papier als Kopierpapier zu verwenden. Allerdings steht die Schulleitung diesem Vorschlag noch etwas abwartend gegenüber, obwohl es, wie der Bildungsreferent der Stadt in seiner Begrüßungsrede erwähnte, für Schulleitungen einfach wäre Recycling-Papier zu beantragen.

Insgesamt wurde uns an diesem Vormittag unsere eigene Verantwortung bewusst gemacht und verschiedenste Wege zu einem nachhaltigeren Lebensstil aufgezeigt. Allerdings gingen die Veranstalter kein bisschen auf die Verantwortung der Politik ein, die die Grundlagen für Veränderungen im Verhalten aller Menschen schaffen sollte.

Natürlich trägt jeder Einzelne große Verantwortung, weshalb man zum Beispiel zur Studienfahrt nicht fliegen sollte, sondern mit dem Zug fahren könnte.

Wir erwarten aber auch, dass mächtige Politiker endlich vernünftig handeln. Und genau deshalb gehen wir freitags auf die Straße – auch nachmittags!