Umweltschutz, Sport und Kultur – Gelungene Projekttage 2019

  • Das Künstlerteam des Graffiti-Projekts, das im Hof der Georgsschule am Mozartturm arbeitete, betrachtet das gemeinsame Ergebnis: Entstanden ist ...
  • ... St.reetart: St. Georg (Mittelschule) und St. Stephan (Gymnasium) wirkten bei diesem Projekt zusammen.
  • Smoothies entstehen hier aus einer reichen Fülle von Zutaten.
  • Teamarbeit beim Mischen und Zubereiten der variationsreichen und erfrischenden Getränke.
  • Tolle und ideenreiche „Wimmelbilder“ entstanden im gleichnamigen Projekt.
  • Im Sozialkundeprojekt „Wissen statt Labern“ informierte unter anderem auch die frühere Landtagsabgeordnete Christine Kamm über die Spielregeln des Gesetzes über Erneuerbare Energien (EEG).

„Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Vorgaben bezüglich Zeit, Ressourcen und Qualität ein Ziel zu erreichen.“ So lautet eine Definition von Projektarbeit.

Einmalig sind die vielfältigen Projektangebote auch in diesem Jahr und alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin – in Ensembles, kleinen Teams oder größeren Gruppen. Da wurden in verschiedenen Workshops gesunde Smoothies gemixt, sich im Argumentieren geübt (statt sich mit Stammtischparolen abzufinden) oder Wimmelbilder zu unserem Schulleben gestaltet. Andere Teams erforschen im Rahmen der „GeoGames“ mit ihren Smartphones die Innenstadt, ordnen die Instrumenten- und Notenbestände in den Musiksälen oder beschäftigen sich mit Kunst im weitesten Sinne, indem sie Erfahrungen beim Fotografieren, bei der Bildbearbeitung oder beim Zeichnen in der freien Natur sammeln. Natürlich gab es auch ausgefallene Workshops für Spezialisten und Wortartisten. Das Team „Wörtersee“ beschäftigte sich beispielsweise mit verschwundenen oder besonderen Begriffen der deutschen Sprache, obwohl man an diesen heißen Tagen sicher einem Bad im tatsächlichen Wörthersee nicht abgeneigt gewesen wäre.

Sportliche Projekte an heißen Tagen

Da hatte es die Gruppe der Beachvolleyballer natürlich gut getroffen, die sich zu einem dreitägigen Lehrgang im Spickelbad einfanden und an ihrer Aufschlag- oder Bocktechnik feilten. Aber auch sonst erfreuten sich die sportlichen Projekte großer Beliebtheit: Man lernte neue Tipps und Kniffe beim „Ultimate Frisbee“, konnte seinen Abschlag auf dem Green im Golfclub verbessern, seine Hand- und Armmuskulatur beim Bouldern kräftigen oder sich theoretisch (!) mit der „schönsten Nebensache der Welt“ – dem Fußball – beschäftigen. Für Mutige gab es Einblicke in die Kampfkunst aus Fernost und für Rhythmusfans cooles „Latin Ballroom Dancing“.

  • Das Sportprojekt „Ultimate Frisbee“ führt in die Wurftechniken genauso ein wie in interessante und abwechslungsreiche Spielideen.
  • Kampfsport mit einer Fülle von Trainigsformen war in der Unteren Turnhalle geboten.
  • Tanzprojekt mit lateinamerikanischen Tänzen – mit Tanzlehrern aus dem diesjährigen Abiturjahrgang.

Umweltschutz als großes Thema

Inspiriert von der „Fridays for Future“-Bewegung wurde von den Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf Themen wie Umweltschutz, Recycling und Nachhaltigkeit gelegt. So nahm sich eine Gruppe der vielen Mülleimer im Haus an und versah sie mit den passenden farblichen Markierungen, damit die Mülltrennung besser klappt und jeder wirklich weiß, was in welche Tonne gehört. Ferner wurden Plakate mit Informationen und Leitlinien entworfen, die allen Schülerinnen und Schülern helfen, die kleinen und großen Energiesünden in unserem Alltag zu vermeiden. Ein zweiter Workshop mit dem Titel „Tier und wir“ setzte sich unter Anleitung einer Expertin mit Fragen von Tierhaltung auseinander und nahm unsere Essensgewohnheiten genauer unter die Lupe.

  • Die Umwelt-Arbeitsgemeinschaft hatte sich das Müllentsorgungssystem der Schule vorgenommen: …
  • Die drei Eimer zum Trennen von Papiermüll (grün), Wertstoffen (gelb) und Restmüll (schwarz) sollten klarer markiert werden …
  • … und da steckte bis zum gelungenen Ergebnis richtig viel Arbeit dahinter. Ein tolles Beispiel für „Fridays for Future – aber konkret“!
  • In den Computerräumen war viel los: Hier sitzt ein Tandem aus dem „Wimmelbilder“-Projekt mit Plakaterstellern aus dem Umweltprojekt zusammen.

Sich miteinander auf den Weg machen, so lautet das jahrumspannende Thema in der fünften Jahrgangsstufe zur Stärkung der Klassengemeinschaft. So erlebten die Buben und Mädchen auch in diesem Jahr, welches Equipment ein Pilger braucht und was es bedeutet, unterwegs zu sein. Wasser in all seinen Facetten steht im Zentrum des Projekts der sechsten Jahrgangsstufe. So wurden hier abenteuerliche Schiffe gebaut, Wasserproben entnommen und analysiert oder sich auf die historischen Spuren des Wassers in Augsburg begeben. In der siebten Jahrgangsstufe erhielten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops tiefe Einblicke in eine der wichtigsten Kulturtechniken – die Schrift.

  • Die Fünftklässler erkunden beim Projekt „Gemeinsam auf dem Weg“ zunächst sich selber: Hier lautet die Frage „Wie viele Menschen passen auf ein Badetuch?“
  • Anschließend erkunden sie die Wege der Jakobspilger mitten in Augsburg, wie hier hinter dem Dom.
  • Bei der Erkundung historischer Buchbestände tauchen auch knifflige Fragen auf.

Und so war am Mittwoch das gemeinsame Ziel dieser Projekttage erreicht: Viele Themen und Aktivitäten, die oft abseits des regulären Unterrichtscurriculums stehen, haben ihren Weg in unseren Schulalltag gefunden und wurden mit viel Kreativität, Freude sowie Engagement bearbeitet. Ein wunderbarer Jahresabschluss!