Voltigieren: Wie Norwegerin Uschi ihre Stephanerinnen (er)trägt

  • Voltigierlehrerin Maria Kiefer (letzte Reihe) mit ihren Schützlingen und der Norwegerstute „Uschi“
  • So sieht Voltigieren aus: Turnerische Bewegungsübungen auf dem Rücken eines Pferdes schulen Koordination und Einfühlung.
  • Trockenübungen auf dem Holzpferd dienen zur Vorbereitung auf die Begegnung mit dem Voltigerpferd im Reitstall.

Das Interesse war größer als gedacht, als wir im September unseren Voltigierkurs im Rahmen des Wahlunterrichtes bekanntgaben. Sportlehrerin Maria Kiefer hatte den Kontakt zum RC Augsburg hergestellt, auf dessen Reitanlage nun einmal wöchentlich zehn Stephanerinnen aktiv werden: Beim Voltigieren turnen sie allein, zu zweit und manchmal sogar zu dritt auf dem Pferd.

 

Die positiven Dimensionen des Voltigierens liegen auf der Hand: Dieser einfühlsame Sport schult beim Sportler motorisch die Haltung, die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Die sozialen Lerneffekte liegen im spielerischen Einüben von Kooperation, Sensibilität und Teamgeist. Und selbstverständlich macht vor allem die Begegnung mit den Tieren riesigen Spaß: Die Norwegerstute Uschi, ein braves, gutwilliges und äußerst kooperatives Pferd, haben alle aus der Stephanerinnen-Gruppe schon fest ins Herz geschlossen.

 

Vor dem ersten Besuch der Reithalle wurde Theorie getrieben und in „Trockenübungen“ die Grundlagen des Voltigierens erarbeitet: Mit einem Holzpferd ging es zunächst in einem Unterrichtsraum los, ehe dann auf Uschis Rücken der beglückende „Ernstfall“ eintrat. Kontakt mit Tieren und Tierpflege gehören ebenfalls zum Kursprogramm, so dass unsere Wahlkurs Voltigieren ein echter Glücksfall für alle Beteiligten ist.