Weihnachtsgruß: Beflügelnde Freude

  • Beflügelnde Freude, Dunkelheit überstrahlt vom sich brechenden Licht: Elisabeth Nittka (Q11) schuf das Motiv der diesjährigen Weihnachtskarte.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2020 – mit diesem Wunsch für die Feiertage grüßt die Schulleitung alle Schülerinnen und Schüler von St. Stephan, alle Lehrkräfte, die Eltern und alle, die sich als Ehemalige, Freunde und Unterstützer mit der Schule verbunden fühlen und St. Stephan mit wohlwollender Aufmerksamkeit begleiten.

Die Weihnachtskarte zeigt eine Aufnahme, die auch dieses Jahr im Fotokurs der Oberstufe entstand und von Elisabeth Nittka (Q11) umgesetzt wurde: Licht fängt sich – umhüllt von Dunkelheit – in den Falten eines flügelhaft wirkenden Objektes und bringt in der Brechung zauberhaft schöne Farben hervor.

Das Objekt, dem Elisabeth diesen ungewöhnlichen Ausschnitt in den vergangenen dunklen Tagen des Advents entlockte, ist die Metallplastik vor dem Augsburger Theater des Bildhauerehepaares Brigitte Matschinsky-Denninghoff und Martin Matschinsky: Ein überraschender Detailreichtum der Monumentalplastik namens „Ostern“ von 1990 tut sich da auf.

Einen Text von Rainer Maria Rilke hat stellvertretender Schulleiter P. Emmanuel Andres dazu ausgesucht:

Nur wenn sie ihre Flügel breiten,
sind sie die Wecker eines Winds:
als ginge Gott mit seinen weiten
Bildhauerhänden durch die Seiten
im dunklen Buch des Anbeginns.

 

Rainer Maria Rilke