Wozu erinnern?

  • Die Projektteilnehmer des P-Seminars Geschichte erhielten im Münchner NS-Dokumentationszentrum detaillierte Hintergrundeinführungen.
  • Das NS-Dokumentationszentrum in der Brienner Straße bietet inhaltlich und konzeptionell eine wertvolle Tiefensicht auf die Zeit des Nationalsozialismus.
  • Die Workshopleiter aus dem Team des Dokumentationszentrums hatten äußerst aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.

Der Frage, wozu erinnern und gedenken denn eigentlich sinnvoll ist, gingen am vergangenen Donnerstag die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Geschichte „Ein Zeichen setzen – der Holocaustgedenktag“ nach.

Das NS-Dokumentationszentrum in München bot dafür den passenden Rahmen. In einem vierstündigen Workshop erweiterten die Teilnehmer ihr Wissen über den Holocaust und erfuhren etliche neue Aspekte, die ihr Verständnis für die Zeit des Nationalsozialmus vertieften. Wozu erinnern wir? Was sind Gedenkstätten? Und was unterscheidet sie von einem Mahnmal? Diesen Fragen näherten sich die Schülerinnen und Schüler durch Vorträge, eigene Recherche und Diskussionen.

Die intensive Nutzung der Möglichkeiten zur Auseinandersetzung ergab sich auch auch mit dem historischen Ort des NS-Dokumentationszentrums, auf dem ehemals das „Braune Haus“ stand, die von 1930 bis 1945 bestehenden Parteizentrale der NSDAP in München. Das Wissen um diesen Ort half dabei, ein Bewusstsein auch für die gegenwärtige Verantwortung junger Menschen im Umgang mit Geschichte zu schaffen.

Der „Gedenktag für die Opfer des Holocaust“, der jedes Jahr am 27. Januar begangen wird und zu dem das Projektteam eine Schulaktion an St. Stephan plant, ist mit diesem impulsstarken Tag in München ein merkliches Stück nähergerückt.

  • Nach inhaltsreichen Stunden im NS-Dokumentationszentrum war eine Stärkung am Münchner Hauptbahnhof hochwillkommen.