Zündkerzen, Scheibenwischer und verschwundene Leberkässemmeln

  • Schülersprecher und Betreuungslehrer, nach der Wahl in Weißenhorn: Aidan Kolland (1. Schülersprecher), Rebekka Neu (3. Schülersprecherin), Betreuungslehrer Gabriel Merz, Maximilian Schäffer (2. Schülersprecher), Laurenz Metzner (Stellvertreter), Betreuungslehrerinnen Andrea Losch und Bettina Schleusing (v.l.n.r.)
  • Die neuen Schülersprecher für 2018/19 (von links): Aidan Kolland (10b), Rebekka Neu (Q11), Maximilian Schäffer (9c) und Stellvertreter Laurenz Metzner (10c).

„Welches Teil eines Autos bist du? Klimaanalage, Motor oder Blinker?“ Wie jedes Jahr wurde natürlich auch dieses Jahr den Schülersprecherkandidaten diese Frage, im Rahmen der Podiumsdiskussion am zweiten Tag des Seminars gestellt. So vielfältig und kreativ diese Frage ist, so wurde darauf auch geantwortet.

Angefangen hatte unsere kleine Reise in das Haus St. Claret nach Weißenhorn am Donnerstag um 8.00, wo sie am Freitag gegen 14.00 auch schon wieder endete. Unterwegs waren alle Klassen- und Stufensprecher, die Verbindungslehrer der Stufen und die elf Schülersprecherkandidateninnen und -kandidaten.

Angekommen in Weißenhorn wurden die Zimmer verteilt, die Betten bezogen und anschließend traf man sich zur 1. Plenumssitzung im St.-Claret-Saal, wo erst einmal die „Spielregeln“ für die folgenden zwei Tage festgelegt wurden: die Hausordnung, die Essenszeiten und die Tagesordnung beziehungsweise die Programmpunkte. Nach einem kurzen Vortrag der „alten“ Schülersprecher über den Kassenbericht und sämtliche Aktivitäten der SMV im vergangen Schuljahr und einer Kurzvorstellung der Schülersprecherkandidaten begann die Gruppenphase: Unter-, Mittel- und Oberstufe wurden aufgeteilt und die Anliegen und Wünsche der einzelnen Gruppen gesammelt, analysiert und zusammengefasst; für entstandene Probleme hatte man sich sehr bemüht einen Lösungsvorschlag zu finden.

Flexible Mittagspause, das Fahrtenkonzept, das Fehlen der Leberkässemmel im Pausenverkauf und die Aufteilung der Toiletten und Umkleiden zwischen Jungs und Mädchen waren die meist diskutierten und höchstwahrscheinlich noch nicht zu Ende diskutierten Themen. Nach einer höchst produktiven Arbeitsphase wurde zum Mittagessen eingeläutet: Gulasch mit Petersilienkartoffeln.

Zwei Stunden später stand die zweite Plenumssitzung an, die diesmal auch der Elternbeirat und die Schulleitung besuchten. Von den Schülersprecherkandidaten wurde dem Elternbeirat und der Schulleitung die in den Gruppenphasen erarbeiteten Themen vorgestellt. All unsere Anliegen wurden wahrgenommen, ernstgenommen und unsere Fragen beantwortet, wo wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken wollen.

Nach diesen vielen Stunden intensiver Arbeit wurde für das Abendessen aufgedeckt. Nach einem sehr leckeren und nahrhaftem Abendessen stimmten alle Schüler „Happy Birthday“  an, denn Gabriel Heupel feierte mit Waffeln für alle seinen Geburtstag. Der letzte Teil des Abends war das Völkerballtunier aller Klassen: eine Tradition!

11 Reden und vier Schülersprecher: Am Freitag war der zweite große Block des Seminars, die Reden der Schülersprecherkandidaten und anschließend die Wahl. Nacheinander stellten sich die Kandidateninnen und Kandidaten und ihre jeweiligen Versprechen vor, die durchschnittliche Rede dauerte dabei rund dreieinhalb Minuten. Zur Podiumsdiskussion wurden alle Kandidaten in den Saal gebeten und mit drei Fragen konfrontiert: Was ist deine größte Schwäche? Wieviel Potential siehst du in der SMV? Und natürlich: Welches Autoteil bist du? Und dann begannen die vier Wahlgänge für die Schülersprecher:

Gewählt wurden als 1. Schülersprecher Aidan Kolland (10b), als 2. Schülersprecher Maximilian Schäffer (9c), als 3. Schülersprecherin Rebekka Neu (Q11) und als Stellvertreter Laurenz Metzner (10c).

Nach der Wahl und mit der Fahrt nach Augsburg endeten zwei sehr ereignisreiche und lustige Tage in Weißenhorn, auf die sich der ein oder andere wahrscheinlich für nächstes Jahr wieder sehr freut.