Literarisches Leben
„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.”
Franz Kafka (1883−1924), deutschsprachiger Schriftsteller, berühmt für Romanfragmente und Erzählungen, die heute zur Weltliteratur zählen
Literatur kann berühren, wachrütteln und den Horizont erweitern. Am Gymnasium bei St. Stephan ist die Begegnung mit Literatur breit aufgestellt und bietet vielfache Anknüpfungspunkte für Kontakte zu Autoren, Texten und zu anderen Bücherfreunden und am literarischen Austausch Interessierten.
Literaturbegegnung vollzieht sich beispielsweise
- im Leseunterricht der Sprachenfächer
- bei Autorenbegegnungen und Schullesungen
- durch unsere aktiven Lesepaten am deutschlandweiten Tag des Vorlesens
- auf Theaterfahrten
- durch die immer im Mai stattfindende Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Bücherverbrennung
- bei den literarischen Gesprächsabenden „BUCH und BUeCHer“
- beim alljährlichen sommerlichen Abend „Literatur im Klostergarten“
Kreative Auseinandersetzung mit Literatur und eigenes literarisches Gestalten von Schülerinnen und Schülern geschieht unter anderem
- in den „Schreibwerkstatt“-Angeboten der Unterstufe
- durch die Teilnahme an externen Projekten und Schreibwettbewerben (z.B. beim Augsburger Lesebuch oder im Rahmen des Brechtfestivals)
- beim alljährlichen Literarischen Abend zum Abitur mit dem Titel „Literatur lernt sprechen“
- durch Buch- und Editionsprojekte (v.a. im Rahmen der Projektseminare der Oberstufe)
Aktuelles aus der Kategorie Literarisches Leben
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Das Oberstufentheater der Jgst. 11 bis 13 lädt am 16. und 17. März 2026 ein zu einem berühmten Revolutionsstück: „Charenton. Nation. Revolution” ist eine Eigenbearbeitung des bekannten Revolutionsklassiker „Marat/Sade” von Peter Weiss. Insassen einer Irrenanstalt spielen einen politischen Mord nach – und verirren sich in eigenen Phantasien von Freiheit und Totalitarismus.
Mit einer großzügigen Stiftung hat die Stifterin Helga Hümmer-Peisl hat das Gymnasium bei St. Stephan bedacht. Das Stiftungsziel ist sehr klar definiert und besagt: Wo musische Bildung von Familien nicht finanziert werden kann, greift die Hümmer-Peisl-Stiftung.
Bert Brecht hat auch in diesem Jahr wieder am 10. Februar Geburtstag gefeiert: Vor dem Brechthaus, seinem Geburtshaus, versammelte sich eine Schar von Literaturfreunden und bot einen vielfältigen Einblick in Brechts Werke. Mit dabei waren auch Stephanerinnen und Stephaner mit einem dramatischen Text, Brechts „Neinsager”.
Am 04. Februar 2026 war die Kinderbuchautorin Judith Allert zu Gast am Gymnasium bei St. Stephan. In einer humorvollen und zugleich berührenden Lesung stellte sie den fünften Klassen ihren Roman „Knäckebrothelden“ vor und sprach über Mut, Familie und den Umgang mit Trauer. Dabei zeigte sie eindrucksvoll, dass auch schwere Themen Platz für Lachen und Hoffnung lassen.