Eine Fahrt voll guten Geschmacks

  • Pikante Toasts werden auf der „Eat the World“-Tour während der X-Tage in Stuttgart begutachtet, verkostet und gelobt.
  • „Eat the World“ heißt hier: Lass dr’s auf Schwäbisch schmecka! Hier gibt’s originale Laugenbrezen.
  • Die Maultaschensuppe nach Traditionsrezept vor einer Metzgerei im Stuttgarter Süden forderte den Gaumen und den Gleichgewichtssinn.
  • Auf dem Stuttgarter Schlossplatz stieg die Gruppe auch in das aufgestellte Riesenrad.
  • Im „Museum der Illusionen“ lösen sich Proportionen und scheinbare Realitäten auf.
  • In der Lasertag-Halle werden die Teams eingeteilt und Taktiken besprochen.
  • Beim Besuch im Porsche-Museum gibt es Analoges (links) und Digitales (rechts) zu erleben: Mit einer VR-Brille darf der Besucher ein Fahrzeug erschaffen.

Frisch ausgeschlafen und hochmotiviert traf sich eine knapp zehnköpfige X-Tage-Gruppe unter der Leitung von Carola Debor und Kristin Heller am 28.10.21 um 6:45 Uhr am Augsburger Hauptbahnhof, um ihre Reise nach Stuttgart anzutreten und die coronabedingte ausgefallene Studienfahrt zu kompensieren.

Nach der Ankunft und einer kurzen Frühstückspause folgten die Schüler ihrer Lehrerin Kristin Heller, die fachkundig die Weißenhofsiedlung vorstellte, eine in den 1920er Jahren im Architekturstile des „Neuen Bauens“ errichtete Siedlung mit unaufdringlichen und klaren Formen. Im Anschluss an das Beziehen der Zimmer in der Jugendherberge und dem Mittagessen folgte das Highlight des Tages: Eine „Eat the World“-Tour. Hierbei handelt es sich um eine Stadtführung mit – wie der Name schon vermuten lässt – kulinarischem Schwerpunkt. So führte der Weg durch den Stuttgarter Süden in einige kleine Lokale und Cafés, in denen die Schüler pikante Toasts, originale schwäbischen Brezen, „Mauldascha“, exquisite Eclairs, aber auch exzellenten Wein genießen konnten. Noch gut gesättigt ging es anschließend zum Museum der Illusionen, das der Gruppe allerhand illusionierende Überraschungen bereit hielt, welche für einige lustige Fotos sorgten. Zum Tagesausklang im wahrsten Sinne des Wortes ging es für die Gruppe nach einem ausgiebigen Abendessen in eine Karaokebar. Hier konnten nicht nur die Schüler, sondern auch die begleitenden Lehrerinnen ihre Stimmgewalt zur Schau stellen.

Am nächsten Tag ging es sportlich zur Sache. Auf das Frühstück folgend wurden beim Lasertag Spieltaktiken ausgeklügelt, um genug Punkte zum Sieg über das gegnerische Team zu erschießen, was allen Sportlern große Freude bereitete. Gleiches tat auch der Besuch im Porschemuseum, in dem nicht nur alte und neue Modelle aus dem Hause Porsche und ihre dazugehörige Geschichte bestaunt werden konnten, sondern beispielsweise auch im Autofahrsimulator die Fahrfähigkeiten mehr oder weniger unter Beweis gestellt werden konnten. Anschließend konnten die Schüler noch selbstständig die Stadt erkunden, bevor es langsam wieder Richtung Hauptbahnhof ging, von wo aus die Gruppe wohlbehalten und von den zwei Tagen erfüllt wieder Richtung Augsburg aufbrach.

Über die X-Tage in Frankfurt berichten wir im Beitrag „Besuch in der Stadt der Gegensätze“, über die X-Tage in Salzburg im Beitrag „Wo’s schön ist, ist’s schön“ und über die X-Tage in Oberstdorf im Beitrag „Tief in den Allgäuer Alpen“.