Astronomie

„Das ist eine wunderschöne Welt, in der wir leben – ein wunderschönes Universum. Für mich ist es eine Bilderwelt, die ich einfach sehen möchte.“
Barbara Wilson (geb. 1950); zitiert nach Thimothy Ferris’ Buch „Fasziniert von den Sternen“

  • DIesen Orionnebel konnte man von der Sternwarte bei St. Stephan am Nachthimmel beobachten.
  • Im Kursraum Astronomie mit Planeten- und Sonnenmodell können Schülerinnen und Schüler sehr anschaulich den Sternen näher kommen.
  • Das digital gesteuerte Planetarium im Dachgeschoß von St. Stephan: Im Mittelpunkt der Planetariumsprojektor GOTO E5.
  • Von dieser Sternwarte aus können die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Teleskopen in den Himmel blicken.
  • Die Sonnenprotuberanz, ebenfalls von der Sternwarte bei St. Stephan aus beobachtet und fotografiert: Die Schwärze des Tageshimmels entsteht durch einen Filter, die Sonnenscheibe selbst ist durch eine Blende abgedeckt, so dass nur die Protuberanz sichtbar wird.
  • Spektren des Sterns Arktur mit Absorptionslinien
  • „Observatorium portatile“ von Brander & Höschel, Detail aus der Sammlung des astronomischen Museums an St. Stephan
  • Sonnenuhr an der Westwand im Hof der Kinderkrippe

Sehen ist das eine, Verstehen und Bedenken das andere. Beidem will und kann die Astronomie bei St. Stephan in besonderer Weise dienen: Sie verfügt über

  • einen eigenen Astronomiesaal mit „be-greifbaren“ Modellen;
  • ein digital gesteuertes Planetarium (Goto, Tokio, modernisiert) mit 30 Sitzplätzen;
  • eine Sternwarte im Klostergarten mit Teleskopen verschiedenster Brennweite und hoher Qualität für Beobachtung, Fotografie und Spektroskopie;
  • ein Unterrichtsangebot in der 5. Jahrgangsstufe der Modellklasse und in Q12 (auch als Abiturfach); Wahlkurse und Arbeitsgemeinschaft nach Möglichkeit;
  • funktionstüchtige historische Instrumente aus dem 17. bis 19. Jh.
  • eine außergewöhnliche Sonennuhr, die genaue Mitteleuropäische Zeit („Uhrzeit“) angibt, in den betreffenden Monaten sogar die Sommerzeit.

Die Astronomie bei St. Stephan steht dabei in der langen Tradition der Universalbildung des Jesuitengymnasiums St. Salvator in Augsburg und verfügte seit den Anfängen des Benediktinergymnasiums 1835 bis zum Zweiten Weltkrieg über einen eigenen „Astronomischen Turm“ am Pfaffenkeller. Seit 1981 bestehen die eingangs genannten Einrichtungen Sternwarte, Planetarium, Astrosaal und Museum. So können Vorgehensweise und aktueller Kenntnisstand dieser rasanten und faszinierenden Wissenschaft den jungen Menschen adäquat nahegebracht, aber auch größere Zusammenhänge eröffnet werden: „Überall ist der Mittelpunkt der Welt.“ (Black Elck) – eine nicht nur astronomische Aussage …

In folgende Einzelthemen sind detailliertere Einblicke geboten:

Im Kernschatten der Erde: Der „Blutmond“

Am Zeugnisfreitag, den 27. Juli, war bis weit über Mitternacht das Planetarium im Klostergarten geöffnet: Die totale Mondfinsternis zog viele Interessierte, Eltern, Schüler und Gäste, an.

„Blutmond“: Mondfinsternis am 27. Juli

Eine Mondfinsternis mit einer 100-minütigen Totalitätsphase steht am Freitag, den 27. Juli 2018 an: Das Planetarium ist geöffnet und informiert bereits am Donnerstag.

Neuer Astro-Auftritt

Die Astronomie an St. Stephan, gut aufgestellt mit Planetarium, Sternwarte und Astronomieraum, hat ihren Web-Auftritt erweitert: Die Sonnenuhr wird ebenso vorgestellt wie das Planetarium. Schauen Sie herein!

Dem Mond ganz nahe sein …

… kann man in unserer Sternwarte von St. Stephan im Klostergarten. Unser Hausastronom, P. Gregor Helms, lädt ab den Herbstferien regelmäßig zu kosmischen Abenden ein.